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Weinstein - Part 4

Feb 21

Weinbaugebiet

Weinbaugebiet ist ein gesetzlich geschützter Begriff. Er bezeichnet eine geografische Region, in der Wein mit der konkreten Bezeichnung eines bestimmten Weinbaugebietes angebaut werden darf. In der Regel sind Weinbaugebiete historisch gewachsen, haben im Zuge zahlreicher Generationen bestimmte regionale Traditionen und Eigenheiten des Weinbaus, der Rebveredelung, Weinherstellung oder Vermarktung ausgebildet und stellen Weine von vergleichbarer Art her. Erstmals wurde 1756 die nordportugiesische Weinregion Alto Douro gesetzlich definiert. Seitdem ist es Standard geworden, Weinregionen durch das Weinrecht gesetzlich eindeutig zu definieren.

Weinbaugebiete regeln und überwachen in ihren Grenzen Qualitäts- und Lagenbezeichnungen und prämieren Weine. Aufgrund unterschiedlicher topografischer, klimatischer und geologischer Bedingungen und agrikultureller Traditionen sind im Laufe der Zeit in vielen einzelne Weinbaugebieten auch spezifische Rebsorten kultiviert und veredelt worden. Daraus haben sich in der Regel auch eigene Weinstilistiken entwickelt.



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Weinbau in Deutschland
Verteilung der deutschen WeinbaugebieteDie Rebfläche in Deutschland von 102.340 Hektar (Stand: 2008) verteilt sich für die Erzeugung von
Tafelwein auf 6 Weinbaugebiete für Tafelwein nach § 1 der Weinverordnung: Albrechtsburg, Bayern (Bereiche Donau, Lindau und Main), Neckar, Oberrhein (Bereiche Burgengau und Römertor), Rhein-Mosel (Bereiche Mosel und Rhein), Stargarder Land
Landwein auf 20 Landweingebiete nach § 2 der Weinverordnung: Ahrtal, Baden, Bayern oder Bayern-Bodensee, Main (ehemals Franken), Moseltal, Nordfriesland-Holstein, Saar, Ruwer, Mitteldeutschland, Nahegau, Pfalz, Regensburg[4], Rheingau, Rhein, Saarland-Mosel, Sachsen, Schwaben, Starkenburg, Taubertal
Qualitätswein und Prädikatswein auf 13 Weinanbaugebiete für Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete (Qualitätswein b. A.) nach § 3 Weingesetz
1.Ahr
2.Baden
3.Franken
4.Hessische Bergstraße
5.Mittelrhein
6.Mosel (bis 2006 Mosel-Saar-Ruwer)
7.Nahe
8.Pfalz (bis 1993 Rheinpfalz)
9.Rheingau
10.Rheinhessen
11.Saale-Unstrut
12.Sachsen
13.Württemberg

Seite „Weinbaugebiet“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 10. Februar 2012, 12:32 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Weinbaugebiet&oldid=99492526 (Abgerufen: 21. Februar 2012, 08:09 UTC)

Bis demnächst

Bettina Ehrling

Wein-Gewinnspiel

Feb 19

Weinlese gestern und heute

Eine gute Flasche Wein gehört heutzutage zum Essen oder auch nur zum Genießen wie selbstverständlich dazu. Und doch sind auch heute noch viele Arbeitsschritte notwendig, bis der edle Tropfen endlich verköstigt werden kann. Aber können Sie sich in unserer maschinell- und computergesteuerten Welt vorstellen, wie eine Weinlese damals stattfand?

Schon vor Beginn der Weinlese mussten alle Arbeitskräfte mit anpacken. Alle notwendigen Tragekörbe, Zuber, Butten oder Kübel wurden tagelang gewässert, so erfolgte durch das Quellen des Holzes eine Abdichtung der Gefäße. Im Morgengrauen wurden die Arbeitskräfte am Tag der Weinlese mit Pferdefuhrwerken in die Weinberge gefahren. Die Trauben wurden in die hölzernen Kübel hineingeschnitten. Die schwerste Arbeit hatten die Träger, denn ein leerer hölzerner Kübel wog schon zehn Kilo und musste an einem einzigen Tag der Weinlese 50 bis 80 Mal gefüllt werden. Wenn die Kübel voll waren, gab man diese über die Zeile zum Nebenmann weiter. Einige Arbeitskräfte waren dafür verantwortlich, die Körbe durch den Weinberg bis zum Pferdefuhrwerk zu tragen. Trotz der körperlich schweren Arbeit und ohne, dass maschinell Hilfe vorhanden war, gab es nie ein Problem Arbeitskräfte für die Weinlese zu finden. Das schönste Erlebnis für alle Helfer kam nach der getanen Arbeit. Das Miteinander der Menschen, das gemeinsame Feiern am Lagerfeuer, Singen, Tanzen, war für viele Arbeiter ein wohlverdienter Abschluss eines anstrengenden Arbeitstages.



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Doch richten wir den nun Blick auf die Weinlese in der heutigen Zeit. Es gibt es die Möglichkeit zwischen der manuellen oder der maschinellen Lese. Hinzuzufügen ist allerdings, dass Winzer mit sehr kleinen Weinbergen oder mit Weinbergen an Steillagen keine Wahl haben, da hier nicht maschinell geerntet werden kann. Also bleibt auch hier wieder nur die manuelle Handlese durch die Arbeitskräfte. Der Vorteil davon ist, dass die Beeren unbeschädigt und aussortiert eingebracht werden. Die Ernte, die maschinell erfolgt, hat wiederum den Vorteil, dass die Beeren innerhalb eines kurzen Zeitraumes eingebracht werden und somit den optimalen Reifegrad zum Weiterverarbeiten haben. Auch der Einsatz eines Vollernters ist von Vorteil, so können die Trauben nachts geerntet werden und dem Verlust von Aromastoffen wird somit vorgebeugt.

Die Arbeitsbedingungen haben sich über die Jahre auch maschinell verbessert, aber vielen Winzern fehlt die alte Tradition der Gemeinschaft, das gemeinsame Zusammensein nach getaner Arbeit. Um das Ursprüngliche wiederzubeleben, bieten manche Weingüter die Weinlese per Hand als Erlebniswochenende an. Gemeinschaft wird dann ganz groß geschrieben. Sich an frischer Luft bewegen, gemeinsam arbeiten, endlich die Natur wieder spüren. Und wie nach der anstrengenden Arbeit im Freien ein einfaches Butterbrot und ein frisches Glas Wein schmecken kann, muss ich Ihnen bestimmt nicht mehr erzählen.

Bis demnächst

Bettina Ehrling

Wein-Gewinnspiel

Feb 03

Die 63. Deutsche Weinkönigin

Ihre Majestät heißt Annika Strebel und ist 23 Jahre alt. Sie ist die 63. Königin ihrer Zunft die sich jedes Jahr eine hübsche junge Königin zu Repräsentationszwecken kürt. Annika Strebel ist die Weinkönigin des Jahres 2011/2012 und sie hat im Gegensatz zu so mancher echten Königin einen sehr straffen Terminkalender. Kein Wunder, sie vertritt als Weinkönigin nicht nur ihre Heimatweinprovinz Rheinhessen sondern darüber hinaus auch noch die zwölf weiteren Weinanbaugebiete Deutschlands.

Der Buckingham Palace der Königin steht in der Gemeinde Winterheim in Rheinhessen, 333 Untertanen jubelten lauthals, als am 30. September die Entscheidung des Wahlkomitees der DWI verkündet wurde und feierten in der Nacht spontan ein Weinfest. Im Freudentaumel des folgenden Tages kam, nach Angaben der Presse, das halbe Dorf zur Begrüßung der neuen Majestät. Man sagt die andere Hälfte wäre noch vom Weinfest der Wahlnacht ein wenig indisponiert. Natürlich besitzt die Weinkönigin auch ein eigenes Weingut, besser gesagt der Vater der Weinkönigin Raimund Strebel sorgt mit Sohn Bastian und adeliger Tochter für 17 Hektar Weinberge in denen gut 15 Sorten Wein gepflegt werden wollen. Natürlich ist ihre Majestät vom Fach, zurzeit widmet sie sich dem Studium des Weinanbaus.

Aber dieses Studium wird erst einmal ein klein wenig zurück treten müssen, zugunsten der neuen Pflichten die Königin Annika mit dem Titel der Weinkönigin eingegangen ist. Weinfest folgt auf Weinfest und es sind zahlreiche Termine mit weintrinkender Prominenz zu absolvieren. Und das nicht nur in Rheinhessen sondern in ganz Deutschland.

Rund 200 Termine stehen an und viele davon im Ausland wo Annika Strebel den Deutschen Wein repräsentieren darf. Denn auch in China wird vermehrt Wein konsumiert und das Wort Weinfest wird auch dort langsam bekannter. So steht das Land der Mitte denn ebenso auf dem Programm wie die neue Welt die jetzt auch wieder Vertrauen zu den Qualitätsweinen aus Deutschland gefasst hat. Noch vor 100 Jahren wurde bei Staatsempfängen in aller Welt ganz selbstverständlich Rheinwein ausgeschenkt, der wegen seiner frischen trockenen Note – die konsequent gepflegt wurde – stets höchste Qualität garantierte. Dann kamen Jahre in denen der Geschmack der weintrinkenden Bevölkerung zu lieblicheren Sorten tendierte und die Winzer, dem Diktat des Marketing folgend, eben immer lieblichere Weine auf den Markt brachten. Aber Deutscher Wein ist eben nicht so von Sonne verwöhnt, und wird nie die Lieblichkeit der Weine aus Sonnenländern bekommen. Die Folge waren Weine die mit minderen aber süßen Sorten verschnitten wurden. Die Qualität blieb auf der Strecke.

Heutzutage ist das zum Glück eine Geschichte aus längst vergangenen Zeiten und die neue Weinkönigin aus Rheinhessen steht für natürliche unverfälschte Produkte. Ihr königlicher Hauswein ist deshalb auch ein frischer trockener Sylvaner den sie sich extra ausgesucht hat. Das Motto unter dem ihre Regentschaft steht lautet: „Deutscher Wein ist nicht kompliziert.“ Weintrinken macht Spaß und bringt Genuss, nicht nur beim Weinfest. Auf diese einfache Formel bringt es die die neue Weinkönigin aus Rheinhessen – ebenso natürlich sympathisch und einfach wie sie selbst.

Bis demnächst

Bettina Ehrling

Wein-Gewinnspiel

Feb 01

Weinbau

Weinbau, Weinanbau oder Rebbau (Schweiz) werden in den Weinbaugebieten synonym verwendet. Die Begriffe bezeichnen die Kultivierung (auch die Wissenschaft) von Reben zum Zwecke der Gewinnung von Trauben, um damit Wein herzustellen. Der Weinbau wird vom Winzer (auch als Weinhauer, Weinbauer oder Weingärtner bezeichnet) betrieben. Die Herstellung des Weines erfolgt im Keller (Weinkellereien, Winzereien). Alle Arbeiten und Einrichtungen, die für die Herstellung des Weines erforderlich sind, werden in der Kellerwirtschaft behandelt. Sie wird auch als Önologie bezeichnet.

Der Weinbau beinhaltet die Geschichte, die Verbreitung und wirtschaftliche Bedeutung der Rebe, die Organe des Rebstockes, die Rebsorten und Rebenzüchtung, Rebenvermehrung, Neuanlage, Pflanzung, Pflegemaßnahmen (Rebschnitt, Erziehung, Bodenpflege und Düngung) und den Pflanzenschutz (Nützlinge, Krankheiten, Schädlingen, Sonstige Schädigungen), Produktionsmethoden im Weinbau, Ausbildungsmöglichkeiten.

Die weiten Gebiete südlich des Kaspischen Meeres und des Zwischenstromlandes (Euphrat, Tigris) bis zum Persischen Golf gelten als Entstehungszentren der Weinrebe (Kulturrebe – Vitis vinifera) und des Weinbaues. Schon 5000 v. Chr. lässt sich im Südkaukasus (heute Georgien), sowie in der vorderasiatischen Landschaft Sumer (heute südlicher Irak) erstmals der Anbau von Weinreben durch Menschenhand nachweisen. Der Weinbau breitete sich von dort im gesamten Nahen Osten aus, und etwa 1700 v. Chr. kultivierten auf Kreta die Minoer Edelreben. Griechische Kolonisten dürften im 7./6. Jhd. v. Chr. erstmals Rebstöcke nach Gallien (Massalia → Marseille) gebracht haben.

Die Rebe stellt bestimmte Klimaansprüche und gedeiht in der gemäßigten Klimazone. Auf der nördlichen Halbkugel liegt die Anbauzone etwa zwischen dem 30. (20 °C Isotherme) und 50. Breitengrad (10 °C Isotherme). Auf der südlichen Halbkugel der Erde liegt die Anbauzone zwischen dem 30. und 40. Breitengrad. Reben gedeihen von sehr heißen (Südkalifornien) bis zu kühlen (England, Luxemburg), von sehr feuchten bis zu sehr trockenen Anbaugebieten (Central Valley in Kalifornien). Reben werden auf steilen Hängen (Moseltal, Wachau, Douro-Tal) und auf ebenen Flächen kultiviert. Die Kultivierung ist in den verschiedenen Gebieten sehr unterschiedlich (Handarbeit, Maschineneinsatz). Auch die Bepflanzungsdichte variiert von 10.000 Reben/ha (Bordeaux, Champagne) bis 600 Reben/ha (Vinho-Verde-Region in Portugal).

Der Weinbau ist eine der ältesten Spezialkulturen. Der Anbau der Rebe prägt die Landschaft und die Wirtschaft ganzer Gebiete. Heute besinnt man sich auf die Natur und die natürlichen Lebensgrundlagen, aber auch auf Tradition und so kommt den Weinbaugebieten als Erholungsraum und dem Betrieb als Arbeitsstätte steigende Bedeutung zu. In den letzten drei Jahrzehnten hat sich die weltweite Weinbaufläche maßgeblich verändert. Eine massive Ausweitung erfolgte in den „neuen Weinbauländern“, Rückgänge in den klassischen Weinbauländern.

Seite „Weinbau“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 31. Januar 2012, 18:59 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Weinbau&oldid=99084405 (Abgerufen: 1. Februar 2012, 10:26 UTC)

Bis demnächst

Bettina Ehrling

Wein-Gewinnspiel

Jan 04

Deutsche Weine, deutsche Rebsorten

„Das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein zu trinken.“
– Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter

Wein aus Deutschland? Die Heimat der Ein-Liter Bierkrüge? In der Tat, in der letzten Zeit gibt es viele gute Weine in Deutschland. Vor allem wohlriechende florale Weißweine mit etwas Süße und ausgewogener Säure im Höhepunkt können zu den Bestsellern im Weinkeller werden.

Müller-Thurgau-Weine (Rivaner) sind sehr beliebte Weißweine, und viele Silvaner und Ruländer sind ebenfalls begehrt. Für den besten Aus- und Spätlesen stehen die Rieslinge im Rheintal.

Große deutsche WEINREGIONEN

Weit und breit finden sie feine Wein-Regionen in Deutschland. Die wichtigsten Regionen in Deutschland sind Ahr, Mittelrhein, Mosel-Saar-Ruwer, Rheingau, Nahe, Rheinhessen, Pfalz, Franken, Hessische Bergstraße, Württemberg, Baden, Saale-Unstrut und Sachsen.

DIE TRAUBEN

Die deutschen Top-Trauben:

weiss:

Spätburgunder, Riesling
Portugieser, Müller-Thurgau
Trollinger, Silvaner
Kerner, Scheurebe
Ruländer / Grauburgunder

Rotweine:

Spätburgunder

Der Pinot Noir versteckt sich in den deutschen Rebflächen hinter dem Pseudonym der Spätburgunder. Seine Weine sind vollmundig mit Mandel-Tipps, von errötender Farbe, die heller als die Weine aus dem Französischen und Amerikanischen ist.

Portugieser

Man könnte denken, eine Traube mit diesem Namen stammt aus Portugal, in der Tat kommt sie ursprünglich aus Österreich. Diese Trauben sorgen für Licht und glattes Rot, die Farbe der Jugend.

Trollinger

Diese rote Rebsorte, eigentlich violett in der Farbe schwarz, hat auch viele andere Namen, einschließlich der Black Hamburg und der Vernatsch Grossa in Italien. Oft unter Glas angebaut, bricht dieser Traube bis in aromatische und herzhafte Rotweine mit guter Säure vor.

Weissweine:

Riesling

Die Riesling-Traube wächst lieber in kühleren Klimazonen. Deutsche Rieslinge neigen dazu, mit Grapefruit-Aromen und Pfisich-Aromen verglichen zu werden. Höherwertige Rieslinge enthalten viel Potenzial für erfolgreiches Altern.

Müller-Thurgau

Der Müller-Thurgau wächst in dem Glauben, dass „frühe Reife“ macht den besseren Wein. Seine Weißweine mit blumigen Aromen ähneln dem Riesling, ist aber milder in der Säure.

Silvaner

Der Silvaner liefernt delikate Aromen und feine Fruchtaromen, die ähnlich wie beim Riesling sind, aber niedriger in der Säure und mutiger im Körper sind.

Kerner

Der Kerner Trauben, eine Fusion dvon Riesling und Trollinger, fällt nicht weit vom Weinstock, wie die Säfte in Riesling-Weinen, die lebendig und sauer mit süß-fruchtiger Säure verschmelzen.

Scheurebe

Eine weitere deutsche Hybrid-Traube, die Scheurebe ist eine Mischung aus Silvaner und Riesling. Seine Weine sind duftig, vollmundig und sauer mit schwarzen Fruchtobertönen und in der Qualität mit „Auslese“-Status in seinen besten Jahrgängen.

Ruländer / Grauburgunder

Der Pinot Noir ist nicht der einzige, versteckt unter einem germanischen Namen. Der Ruländer ist nur ein Deckmantel für Trauben, besser bekannt als der Pinot Gris / Grigio. Diese Weine sind groß und füllig, aber sanft und schonend am Gaumen.

Bis demnächst

Bettina Ehrling

Wein-Gewinnspiel

Dez 27

Deutsche Weinanbaugebiete

Wenn es um guten aber auch modischen Wein geht, wird der deutsche Traubensaft häufig zu Unrecht übersehen oder als wenig inspiriert und altbacken abgetan. Doch Deutschland steht allein beim Verzehr von Weinen auf dem vierten Platz weltweit. Der größte Teil davon kommt immerhin auch aus einem Weinanbaugebiet in Deutschland. Zudem bietet kein anderes Weinland derartig viele Anbaugebiete und mit über 2.600 Einzellagen und dreizehn Weinanbaugebieten sehr individuelle und vielfältige Weine, die ihresgleichen suchen in der Weinwelt. Repräsentiert wird der Wein durch die verschiedenen Weinköniginnen überall auf der Welt.

Vielfalt und Tradition – deutscher Wein

Von den dreizehn Gebieten bietet ein jedes Weinanbaugebiet seinen eigenen auch durch die unterschiedlichen klimatischen Bedingungen unverwechselbaren Wein. Die Deutsche Weinkönigin herrscht über die gesamten 100.000 Hektar Weinanbaugebiet hierzulande. Hauptsächlich werden hier im nördlichsten alle Weinländer Weißweine produziert. Die Ahr hingegen hat einen besonders hohen Rotweinanteil, obwohl sie das nördlichste Weinbaugebiet Deutschlands ist. Doch die besonderen Einzellagen zwischen Bonn und Koblenz, die in Vulkangestein und in Schiefer und Löss optimale Voraussetzungen für die warmen roten Weine mitbringen, bringen hervorragende Spätburgunder, Dornfelder und Portugieser hervor, die auch die Deutsche Weinkönigin schätzt. Besonders schwierig ist die Arbeit der Winzer hier an den zerklüfteten Felsspalten und extremen Steilhängen, daher ist es zudem sehr wichtig, dass die Produkte ihrer harten Arbeit durch die Deutsche Weinkönigin bekannt gemacht und gewürdigt werden.



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Landschaftliche Vielfalt prägt die Weine

Etwa 70 Prozent der badischen Weine sind Weißweine. Zwischen Bodensee und Tauber wird der badische Rebensaft in 16 Großlagen angebaut. Dazu gesellen sich über dreihundert Einzellagen mit badischen Weinen, welche die Vielfalt dieser Region befruchten. Durch die ausgeglichenen Temperaturen im Rheingraben und in der Gegend um den Bodensee sind die Weine vor Frösten besonders gut geschützt. Das Taubertal hingegen und der Norden Badens ist nicht ganz so verwöhnt von der Natur, hier haben die Winzer häufiger unter Frostschäden zu leiden. Rund um die Nahe von Martinstein bis nach Bingen werden in der Hauptsache Weißweine wie Riesling, Rivaner oder Müller-Thurgau angebaut. Stark unterschiedliche Bodenverhältnisse im Weinanbaugebiet der Nahe lassen große geschmackliche Unterschiede in den Weinen entstehen. An der Mosel wachsen die sozusagen steilsten Weine in Deutschland. Nirgendwo sind derartig viele Steillagen vorhanden wie an der Mosel und hier befindet sich zudem der steilste Weinberg weltweit. Daher ist hier der Weinanbau auch besonders arbeitsintensiv. Doch die Mühe lohnt sich, wenn die Deutsche Weinkönigin diesen Riesling, der meist an der Mosel angebaut wird, auf den Weinfesten der Welt präsentiert.

Bis demnächst

Bettina Ehrling

Wein-Gewinnspiel

Dez 27

Wenn es winterlich kalt wird – Glühwein

Die Tage werden kürzer, die Abende wieder länger und es wird wieder Zeit für mehr Besinnlichkeit und Ruhe. Wenn es winterlich kalt wird, dann beginnt auch die Zeit für warme Getränke. Sehr beliebt zur Weihnachtszeit ist der Glühwein. Ein herrlich frisch zubereiteter Glühwein gehört zur Weihnachtszeit, wie Plätzchen und Lebkuchen. Es werden verschiedene Rotweine verwendet und der Dornfelder Glühwein gehört zu der Königsklasse unter den Glühweinen.

Einen Glühwein selber herzustellen ist nicht weiter schwer und er schmeckt wesentlich besser, als ein fertig gekauftes Produkt. Alles was man dazu benötigt, ist eine Flasche Rotwein, ein paar Nelken, eine Zimtstange, Piment und unbehandelte Schalen von Zitronen und Orangen. Ein wenig Zucker für den lieblichen Geschmack, dieser rundet den Dornfelder Glühwein ab. Beim Erhitzen muss man sehr langsam und vorsichtig vorgehen, denn der Rotwein mit den frischen Zutaten darf nicht kochen. Kocht der Dornfelder Glühwein, dann gehen nicht nur wertvolle Aromen verloren, sondern auch der Alkohol verdampft und dieser ist nun mal ein gewollter Teil des Heißgetränks. Beim servieren muss man Acht geben, dass man den warmen Glühwein durch ein Sieb in den Becher oder in ein Glas einschenkt, damit die frischen Gewürze nicht in der Tasse landen. Dann wird es endlich Zeit den Dornfelder Glühwein zu genießen. Abgerundet wird das Ganze, wenn es draußen herrlich winterlich und kalt ist.

Sehr beliebt ist es, wenn es draußen winterlich ist, den Glühwein auf einen der zahlreichen Weihnachtsmärkte zu genießen. Winterlich wird es spätestens dann, wenn auch die ersten Schneeflocken fallen. Doch auch ohne Schnee kommt bei kalten Temperaturen das richtige Gefühl auf, um einen schönen Glühwein zu genießen. Fallen die Temperaturen unter den Gefrierpunkt, kann man sich an einem heißen Rotwein sehr schön die Hände wärmen und nicht nur die Hände werden warm, sondern auch das Herz, denn das schlägt gleich etwas höher, wenn man sich einen köstlichen Dornfelder Glühwein gönnt. Nicht nur der Dornfelder ist ein Rotwein, der sich hervorragend eignet, um dieses Heißgetränk herzustellen, es gibt auch noch andere Rotweine, die einen solchen Genuss hervorrufen. Ein Glühwein schmeckt allerdings auch noch nach der Weihnachtszeit. Denn dann hat man meist noch den einen oder anderen Rotwein übrig und kann diesen auch zu einem schönen warmen Wein machen. So kann man einen winterlichen Abend sehr schön ausklingen lassen.

Bis demnächst

Bettina Ehrling

Wein-Gewinnspiel

Dez 20

Korken oder Schraubverschluß – Geschmackssache?

Weinfreunde kennen das leidige Thema: Holt man zu einem ganz besonderen Anlass sein bestes Fläschchen aus dem Regal, kann es passieren, dass der edle Tropfen korkt. Das ist besonders ärgerlich, wenn der Wein alt und kostbar ist – hat der Korken nämlich erst seinen Geschmack an den Flascheninhalt abgegeben, bleibt einem zumeist nichts Anderes übrig, als das Getränk weg zu leeren, da es ungenießbar geworden ist.
Ist jedoch beispielsweise ein Schraubverschluß eine annehmbare Alternative und reine Geschmackssache?

Naturkork wird aus der Korkschicht des Stammes der Korkeiche, einem immergrünen Laubbaum aus dem westlichen Mittelmeerraum hergestellt. Ein Baum liefert während seiner rund 200-jährigen Lebensdauer bis zu 200 Kilogramm Kork. 50 Prozent des Korks wird in Portugal gewonnen, 20 Prozent in Spanien und der Rest in Italien, Marokko und Algerien.

Ein Stopfen aus Naturkork ist scheinbar bezeichnend für die gute Qualität eines Weins. Dennoch kann er nicht als idealer Flaschenverschluss gewertet werden, da er nicht nur das Aroma des Inhalts negativ beeinflussen, sondern den edlen Tropfen sogar komplett verderben kann.
Das „korken“ kann aus verschiedensten Gründen zustande kommen: Eine äußerlich sichtbare Ursache ist Schimmelbefall oder die Einnistung der Korkmotte – beides kann durch eine unsachgemäße Lagerung, beispielsweise in feuchten Kellern, ausgelöst werden.
Umso edler der Wein sein soll, also je länger er aufbewahrt werden muss, desto hochwertiger muss der Korken sein, der zum Verschluss der Flasche dient. Ein Zeichen für einen guten Korken ist dessen geringe Anzahl an Poren, die oft nicht mehr gegeben ist, weil die Rinde der Korkeiche immer früher geerntet wird.

Dem Korken gegenüber steht eine Menge an anderen Möglichkeiten, die den Wein vor allem vor Verdunstungsverlust und Sauerstoffzufuhr schützen sollen. Immer größerer Beliebtheit erfreut sich neben dem Plastik- und dem Kronkorken der Schraubverschluß – alle drei Varianten gewährleisten zu 100 Prozent, dass sie das Aroma des Weins und somit seine Qualität nicht beeinflussen. Somit ist die Wahl des Flaschenverschlusses tatsächlich reine Geschmackssache.
Es besteht allerdings vor allem bei „Weinlaien“ immer noch die Annahme, dass ein edler Tropfen Naturkorken benötigt, damit er atmen und sein Bouquets und das Aroma entwickeln kann. Dabei ist eher das Gegenteil der Fall: Es darf nämlich gar kein Sauerstoff in die Flasche dringen, während der Wein reift. Vergleichende Lagerversuche haben bewiesen: Ein neutraler Schraubverschluß hat keinen Einfluss auf die Qualität des Weins, ein Naturkorken jedoch schon, allerdings einen negativen.

Korken oder Schraubverschluß – die Frage nach der kulinarischen Geschmackssache wäre somit geklärt. Bleibt nur die Frage nach der empfundenen Geschmackssache übrig. Es wehren sich immer noch viele Weinliebhaber gegen den Schraubverschluß, weil sie davon überzeugt sind, dass die Kostbarkeit des Rebensaftes mit dem „Plopp“ beim Herausziehen des Korkens in Verbindung steht.
Und somit bleibt die Wahl des Flaschenverschlusses insgesamt tatsächlich reine Geschmackssache.

Bis demnächst

Bettina Ehrling

Wein-Gewinnspiel

Dez 18

Wein-Quiz vom Weingut Paternushof

Im sonnenverwöhnten Worms liegt das kleine Weingut Paternushof mitten im größten deutschen Weinanbaugebiet Rheinhessen. Hier bekommen Sie Ihren Wein direkt vom Erzeuger, hergestellt im eigenen Familienbetrieb.
Das Weingut Paternushof betreibt ein Gewinnspiel. Verlost wird monatlich ein Probekarton mit Wein aus hauseigener Produktion. Beantworten Sie drei Fragen zum deutschen Wein und gewinnen Sie mit.
Auf der rechten Seite können Sie sich anmelden und bekommen sofort den Link zum Wein-Quiz per Email zugesendet.
Viel Spaß beim Gewinnen!

Dez 04

Was ist Weinstein?

Weinstein ist ein früherer Trivialname für das Kalziumsalz (Kalziumtartrat) oder Kaliumsalz (Kaliumhydrogentartrat oder Kaliumbitartrat) der Weinsäure. Sichtbar wird Weinstein bei der Lagerung von Wein oder Traubensaft, wo er auskristallisiert und sich vorwiegend am Boden des Gefäßes (z. B. einer Flasche) absetzt. Dabei handelt es sich um ein Gemisch aus schwerlöslichen Salzen der Weinsäure, im Wesentlichen aus Kaliumhydrogentartrat (Summenformel KC4H5O6) und Calciumtartrat (Summenformel CaC4H4O6).

Eigenschaften

Weinstein ist in Wasser schwer löslich und setzt sich daher an Fasswänden von Holzfässern und, je nach Art der Lagerung, am Grund oder am Korken von Weinflaschen ab. Die Löslichkeit sinkt mit abnehmender Temperatur. Weinstein hat für Menschen keine schädlichen Auswirkungen; er fühlt sich im Mund wie scharfkantiger Sand an und schmeckt säuerlich.
Weinstein und Wein

Wein – vor allem Rotwein – wird unter anderem dekantiert, um Weinstein vom Wein zu trennen.

Das Vorhandensein von Weinstein ist weder ein Fehler des Weines noch ein zwingendes Qualitätsmerkmal. Es ist lediglich ein Hinweis darauf, dass beim Weinausbau der Wein nicht oder nur unzureichend chemisch (durch Metaweinsäure) oder physikalisch (durch Kälte) stabilisiert wurde.
Weinsteinöl

Von historischem Interesse ist das sogenannte Weinsteinöl. Hierunter verstand man Produkte, die bei der trockenen Destillation von Weinstein erhalten wurden, und zwar das Destillat, das so genannte brenzliche Weinsteinöl
den Rückstand, bestehend aus Kaliumcarbonat und Kohle, der infolge der Hygroskopie des Kaliumcarbonats an der Luft zerfließt und daher zerflossenes Weinsteinöl genannt wurde.

 

Verwendung

Zur Herstellung von Weinsäure
In Verbindung mit Natriumhydrogencarbonat als Backtriebmittel (Backpulver)
Unter dem Namen Cremor Tartari als in der Neuzeit beliebte Verdauungshilfe.
In den Vereinigten Staaten erhältlich als „Cream of Tartar“, wird als Stabilisator für Eischnee verwendet.

 

Seite „Weinstein“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 15. November 2011, 23:58 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Weinstein&oldid=96044029 (Abgerufen: 4. Dezember 2011, 12:40 UTC)

Bis demnächst

Bettina Ehrling

Wein-Gewinnspiel